Quartiersmanagement Heuchelhof
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Ausgangssituation und Ziele Der in den 60er und 70er Jahren entstandene Stadtteil Heuchelhof war von einem negativen Stadtteilimage geprägt. Der H1 avancierte mit seinem hohen Anteil an Sozialwohnungen und seinen Hochhausstrukturen insbesondere durch die einseitige Belegung mit Zuwanderern aus den früheren Staaten des Ostblocks ab den 90er Jahren zunehmend zum Problemgebiet. Um den sozialen und städtebaulichen Problemfeldern entgegenzuwirken, wurde das Quartier H1 1999 in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen.
Mit der Etablierung des Quartiersmanagements Heuchelhof im Jahr 2011 wurde der
Grundstein für eine effektive Stadtteilarbeit sowie die Aktivierung und die
Integration der Bewohner gelegt. Das Quartiersmanagement arbeitet seitdem eng
mit den vor Ort ansässigen Einrichtungen, Schulen und Vereinen zusammen und
baute in der Anfangszeit des Programms die Kooperations- und
Partizipationsstrukturen auf. |
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Die Hauptaufgaben des Quartiersmanagements sind die Begleitung, Unterstützung und Organisation aller baulichen und sozialen Maßnahmen. Der Arbeitsansatz zielt dabei auf eine integrierte Stadtteilentwicklung ab, die eine Vielzahl von Akteuren einbezieht, professionelle Hilfen und Angebote aus den Handlungsfeldern Bildung, Gesundheit, Qualifizierung und berufliche Förderung bietet sowie mannigfaltige Veranstaltungen und Angebote im sportlichen und kulturellen Bereich fördert. Das Quartiersmanagement fungiert als zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Heuchelhof. Durch die intensive Kontaktpflege und durch Beratungsgespräche werden die Interessen der Bewohner durch das Quartiersmanagements gezielt vertreten. Die Nachbarschaftsbeziehungen und die Quartiersakzeptanz werden durch geeignete Maßnahmen und Projekte für unterschiedliche Zielgruppen wie Senioren, Kinder, Jugendliche, Familien gefördert, indem Feste, Veranstaltungen und Aktivitäten im Stadtteil organisiert werden.
Die Quartiersmanagerin betreut neben ihrem Mitarbeiterteam auch die
ehrenamtlichen Helfer vor Ort. Die Vernetzung mit den Angeboten anderer
sozialer und kultureller Einrichtungen sowie die enge Kooperation mit
anderen professionellen Anbietern wie z.B. dem Allgemeinen Sozialen Dienst
der Stadt Würzburg, den Schulen und Kindergärten, den Kirchengemeinden und
den Jugendorganisationen stellen einen Großteil der Arbeit dar, die die
Maßnahme am Heuchelhof zum Erfolg geführt haben. Der große Erfolg des Projektes ist jedoch vor allem auch dem regen Engagement der Bewohner zu verdanken. Die Bürger selbst haben durch ihre Mithilfe und ihr Interesse die Maßnahme „Soziale Stadt“ vorangebracht, inhaltlich geprägt und mit gestaltet. Ihre aktive Mitarbeit, nicht nur bei der Planung, sondern auch bei der konkreten Umsetzung vieler sozialer Projekte, wie zum Beispiel bei Kursen und Freizeitgruppen, als Lotsen oder Helfer für die Sauberkeit im Projekt „Aktive Nachbarschaftshilfe“ sowie bei Veranstaltungen hat zu den hervorragenden Ergebnissen am Heuchelhof beigetragen. Das Quartiersmanagement Heuchelhof ist seit der Eröffnung des Stadtteilzentrums Heuchelhof im Jahr 2001 tätig und stellt nun eine nicht mehr wegzudenkende Größe im Stadtteil dar. Mit seinem Umzug in den „Treffpunkt Altes Schwimmbad“ im Herbst 2008 konnte es noch zentraler im Quartier H1 verortet werden. Die Angebote in beiden Einrichtungen wurden stetig ausgebaut und erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Bewohnern. Die Stelle des Quartiersmanagements wurde zum 01. Januar 2010 nach Ablauf des Förderzeitraums im Stellenplan der Stadt Würzburg angesiedelt. Hiermit wird die Weiterführung der im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt" Heuchelhof H1 aufgebauten Strukturen gewährleistet. Die erfolgreiche Stadtteilarbeit wird somit fortgesetzt und verstetigt. |
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