Evaluation der Maßnahme
"Soziale Stadt" - Heuchelhof H1
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Ausgangssituation und Ziele Aufgrund des negativen Stadtteilimages, hervorgerufen durch eine hohe Konzentration von Emigranten, sozial schwächer gestellten Bevölkerungsgruppen, durch die hohe Anzahl an Sozialwohnungen sowie durch städtebauliche Defizite, wurde der H1 im Jahr 1999 als Maßnahmengebiet des Programms „Soziale Stadt“ ausgewählt. Ziele waren insbesondere die Verbesserung der Wohnsituation und des Wohnumfeldes, die Beheimatung der im Stadtteil lebenden Zuwanderer, die Stärkung der Bewohnerpartizipation sowie der lokalen Wirtschaft, Arbeit und Beschäftigung.
Die Evaluation der Maßnahme „Soziale Stadt“ Heuchelhof H1 stellte nun zum
Abschluss der Sanierungsmaßnahme eine Ergebnisevaluation dar. Das beauftragte
Schäuble Institut für Sozialforschung untersuchte und hinterfragte, ob und
inwieweit die im Integrierten Handlungskonzept definierten Ziele erreicht wurden
bzw. ob und inwiefern diese verändert wurden, wie nachhaltig die erzielten
Ergebnisse sind und ob sich gewünschte, unerwünschte oder unerwartete
Nebeneffekte durch das Programm entwickelt haben. Die Evaluation hat insgesamt
die Erfahrungen und Ergebnisse aus der Stadtteilarbeit seit Programmbeginn im
Jahr 1999 kritisch beleuchtet, überprüft und bewertet. Gleichzeitig wird der
Evaluationsbericht durch die Aufarbeitung der Erfahrungen und Ergebnisse der
Maßnahme am Heuchelhof als Arbeitshilfe für weitere städtebauliche
Entwicklungsprojekte in Würzburg zur Verfügung stehen. Ergebnis Die Evaluation wurde in einem iterativ-dialogischen, qualitativ angelegten Prozess durch das beauftragte Institut für Sozialforschung erarbeitet. Der Bericht spiegelt somit nicht nur rein physisch erhobene Daten durch Auswertungen von Dokumentationen, Fachkonzepten, Plänen und Presseberichten wider, sondern basiert zu großen Teilen auf den Ergebnissen intensiver Gesprächsrunden verschiedener Beteiligter und Projektpartner des Projekts „Soziale Stadt“ Heuchelhof. Durch diese Vorgehensweise wurden nicht nur die sichtbaren, meist baulichen Projekte im Bezug auf ihre Auswirkung auf den Stadtteil dokumentiert und beurteilt, sondern insbesondere auch die persönliche Wahrnehmung der Veränderungen im Stadtteil durch die Gespräche mit Bewohnern und Beteiligten wiedergegeben. Der Bericht gibt insgesamt einen Überblick über das Geleistete aber auch das noch Anstehende, das im Rahmen des Förderprogramms nicht abgearbeitet werden konnte, und stellt so einen Leitfaden für die weitere Stadtteilarbeit dar. Die sozialen Maßnahmen konnten insbesondere auch durch die Übernahme des Quartiersmanagements in den städtischen Personalstamm gesichert werden. Die Fortführung des Verfügungsfonds, der aus städtischen Eigenmitteln finanziert wird, erlaubt auch in Zukunft noch die Realisierung kleiner baulicher Maßnahmen. Durch die Gründung des Quartiersbeirats mit den maßgeblichen Akteuren des Heuchelhofs wurde die Arbeit der einst eher kommunal und behördlich besetzten Steuerungsgruppe in die bürgerschaftliche Verantwortung überführt, die die Stadtteilarbeit in Funktion eines beratenden und unterstützendes Gremiums gemeinsam mit dem Quartiersmanagement weiterführt. |
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Download:
Evaluationsbericht als PDF Datei (~11 MB)
Download:
Dokumentationsbroschüre als PDF Datei (~3,8 MB)